Ob mit Wanderschuh, Rodel, Schneeteller oder auf Langlaufbrettln, die aussichtsreichen und bestens markierten Panoramarouten am Hochkogelberg bieten viele Möglichkeiten die bezaubernde Winterlandschaft des Amstettner Hausberges zu erkunden.
von MICHAEL WASNER
Beim Restauranteingang be_ ndet sich eine Gra_ k mit den zwei „tut gut“-Wanderwegen. Die kürzere Runde ist für Familien mit Kindern und lässt sich bei einem Gipfelabstecher auf den Hochkogel mit einer lustigen Rodelpartie verbinden. Auf etwa halber Wegstrecke kann die kleine Runde auf Route 2 mit einer Zusatzschleife ausgedehnt werden. Bei wenig Schnee auch nur mit Wanderschuhen (Gamaschen) möglich. So richtig stimmungsvoll wird diese Wanderung aber erst bei guter Schneelage. Stöcke besitzt ein jeder, Schneeteller gibt es auf Voranmeldung im Restaurant, und los geht`s durch die unberührte Natur. Durch ein verschneites Waldstück folgen wir dem Höhenrücken aufwärts in die Sonnleithen und erfreuen uns an der frei werdenden Aussicht: Nach Norden die Donauebene, dahinter erheben sich Wald- und Mühlviertel und ermöglichen Blicke bis nach Tschechien, während im Süden die Bergwelt zwischen Ötscher und Traunstein für eine beeindruckende Kulisse sorgt. Vor uns eine 7 m hohe Bronzeskulptur, die auf Grund seiner Form und des Fernblicks „Weltwegbetrachter“ benannt wurde und seit 2007 die kleine Anhöhe (643 m) ziert. Vorbei an einem Marterl steigen wir zum Schaargut ab. Dahinter ein Infoplatz mit Wegteilung (½ Std.). Rechts weist ein Schild zum Hochkogel. (Rodelhang), während unser Rundweg links an seinem nördlichen Hangfuß noch 600 m eben weiterführt. Beim nächsten Bankerl rechts abbiegen (Markierung oft verschneit, nicht geradeaus dem grünen Schild der Mb-Strecke folgen!) und am östlichen Hangfuß 400 m durch eine flache Waldsenke in den Hochkogelsattel (605 m – 50 Min.). Beim Rastplatz Abzweigung der „tut gut“- Route 2. Wer nur die kleine Runde vorhat, könnte von diesem Wiesensattel aus zumindest die beiden prächtigen Aussichtshügeln noch mitnehmen. Das Grubkreuz (689 m, Buchkassette) ist auf der grün markierten Route 2 in 10 Minuten problemlos zu erobern, der vis-a-vis gelegene Hochkogel (711 m, Gipfelkreuz, Buchkassette, Panoramatafel), unmarkiert in einer Viertelstunde über seine sanft geneigte Ostseite. Der Abstieg zum Almhaus ist markiert, oder man steigt gleich über den Rodelhang zum Schaarhof ab. Erweiterte „tut gut“-Route 2, grün markiert: Über das Gruberkreuz, vorbei an den Häusern Eck, Holzapfel und Kühberg hinaus in die Kirchleiten, wo uns ein Prachtblick auf das zu Füßen liegende Randegg erwartet. Dann durch den Steindlsbergsattel auf den Kamm des Hochkogelbergs, dem nun bis zum Schmalzgrubhof zur Einmündung in die kleine Runde gefolgt wird (ca. 1 ½ Stunden nur für die Zusatzschleife). Kleine „tut gut“-Runde, Route 1: Vom Rastplatz am Hochkogelsattel nun die südliche Flanke des Hochkogels leicht abwärts zur Einmündung der Erweiterungsroute 2 und weiter zu den Weiden des im Winter gesperrten Almhauses. Schöner Alpenblick und hinab in die Schliefau. Nun auf idyllischem Saumweg mit vielerlei Feldgehölz (Schlehen, Weißdorn, Hagebutte) hinüber in die West_ anke zum Schaargut, wo sich die kleine Runde schließt. Der Rückweg zum Restaurant führt wieder über den aussichtsreichen Höhenrücken, oder man nimmt unterhalb den Güterweg (ca. 1 ½ Std.).
ANFAHRT:
A1 Amstetten West, Richtung Euratsfeld zur Abzweigung Randegg
AUSGANGSPUNKT: Panoramastüberl Hochkogelberg
(610 m, Parkplatz mit Infos gegenüber)
TOUREN-INFO:
GEHZEIT: je nach Variante: 1 ½ - 3 Stunden (mit Schneeschuhen etwas länger)
ANSTIEGE: je nach Variante 100 m - 300 m
WEGBESCHAFFENHEIT: Großteils Wald- und Wiesenwegerl
– ideal zum Schneeschuhwandern
KONTAKTADRESSE: Panoramastüberl Hochkogelberg
36 (MO u. DI Ruhetag, Tel.: 04787
21111), Schneetellerverleih Mittwoch
- Sonntag ab 11 Uhr für Euro 3,50/
4 Std. bzw. 6 Euro ganztags
Hier können Sie den Wandertipp downloaden.