Wer kennt ihn nicht – den quälenden Schokoguster, dem man kaum wiederstehen kann? Wenn einem der Heißhunger auf Süßes befällt, sind alle guten Vorsätze schnell vergessen und die Naschschublade wird gnadenlos geplündert. Leider wärt das Glücksgefühl beim Genuss von Schokolade und Co nicht lange. Spätestens wenn die Tafel Schokolade verputzt ist, kommt das schlechte Gewissen. Diese Heißhungerattacken kann man in den Griff bekommen und ich verrate ihnen wie:
Heißhunger hat viel mit Gewohnheiten zu tun. Die nachmittägliche Kaffeepause wird hierzulande gerne mit einem Stück Kuchen aufgewertet. Am besten man analysiert seine Rituale und ersetzt sie durch andere – gesündere. Oftmals funktioniert es wenn man statt eines normalen Kaffees, einen schönen Cappuccino mit Milchschaumhaube macht. Hat nicht mehr Kalorien, schmeckt aber gleich viel besser. Oder ein erfrischendes Zitronenwasser, dass den Gusto auf Süßes nehmen soll, und Gemüsesticks dazu. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Vorbeugen. Wenn mich der Heißhunger täglich um 19 Uhr befällt, esse ich eine halbe Stunde vorher eine Handvoll Nüsse. Diese stabilisieren den Blutzucker und nehmen die Lust auf Süßes.
Es kann helfen den Zuckerappetit zu bremsen, wenn man ein Glas Wasser trinkt. Der Körper sendet nicht immer eindeutige Signale aus. Und manchmal möchte er einfach nur etwas Flüssigkeit.
Heißhunger kann ein Zeichen für bestimmte Nährstoffmängel sein. Schokoladengusto kann auf Magnesiummangel hinweisen und Süßigkeitenhunger kann von eventuellen Chrom- oder Tryptophanmängeln herrühren. Ausgleichen können diese Mängel Nüsse, Hülsenfrüchte oder Brokkoli.
Ganz einfach. Was ich nicht zu Hause habe, kann ich nicht essen. Also weg mit der Süßigkeitenschublade. Auch keine Kekse oder sonstigen Naschereien für unangemeldeten Besuch bunkern. Wenn dieser tatsächlich auftaucht, wird er auch mit einer Tasse Kaffee zufrieden sein. Ich nehme mal an das ein spontaner Gast nicht wegen Schokolade an die Tür klopft.
Oft ist es hilfreich die Kohlenhydrate etwas im Auge zu behalten. Denn je mehr Kohlenhydrate wir essen, desto mehr verlangt diese der Körper. Jedes Kohlenhydrat, seien es Brot oder Nudeln, wird im Körper letztendlich zu Zucker aufgespalten und kurbelt süße Gelüste an. Hier ist bei den Hauptmahlzeiten darauf zu achten, dass die Eiweißportion vergrößert wird. Das wären zum Beispiel mageres Fleisch, Eier oder Hülsenfrüchte.
Hilfreich ist es, wenn man mehrmals täglich eine kleine Mahlzeit isst, anstatt drei Hauptmahlzeiten. So kann der Blutzuckerspiegel nicht zu weit abfallen.
Wenn schon süß, dann kontrolliert. Selber den Kochlöffel schwingen und sich leckere Energiekugeln aus Rohkost machen (ein Beispiel hiervon finden sie auf dem Tips Onlineportal). Getrocknete Dattel, Aprikosen oder Feigen sind von Natur aus sehr süß, besitzen aber wichtige Nährstoffe. Aber auch hier die Menge im Auge behalten.
Viel Erfolg beim Umsetzen!
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